114 Tage bis zur EU AI Act Enforcement-Deadline — 2. August 2026 Jetzt kostenlos prüfen →
Zurück zum Wissenshub
Recht

EU AI Act Bussgelder: Was Unternehmen bei Verstössen droht

März 2026 · 8 min Lesezeit

Die EU KI-Verordnung ist kein zahnloser Tiger. Mit Bussgeldern von bis zu €35 Millionen oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes gehört sie zu den strengsten Regulierungen weltweit.

€35 Mio.
7% Jahresumsatz · Art. 99 Abs. 3
Schwerwiegendste Verstösse

Verbotene Praktiken (Art. 5), Biometrische Massenüberwachung, Manipulation des Unterbewusstseins

€15 Mio.
3% Jahresumsatz · Art. 99 Abs. 4
Mittelbare Verstösse

Hochrisiko-Pflichten nicht erfüllt, GPAI-Anforderungen missachtet, Marktüberwachung behindert

€7.5 Mio.
1% Jahresumsatz · Art. 99 Abs. 5
Formelle Verstösse

Falsche Angaben gegenüber Behörden, fehlerhafte Dokumentation, Zertifizierungsstellen irregeführt

Wer kontrolliert und bestraft?

Jeder EU-Mitgliedstaat muss bis August 2025 eine nationale Aufsichtsbehörde benennen. In Deutschland ist dies voraussichtlich die Bundesnetzagentur, in Österreich die RTR. Die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied unterliegt dem AI Act wenn sie EU-Kunden beliefert — die Durchsetzung erfolgt über die EU-Marktüberwachungsbehörden.

Das EU AI Office (bei der EU-Kommission) überwacht GPAI-Modelle direkt und kann gegen Anbieter wie OpenAI und Google vorgehen.

So schützt du dein Unternehmen

1Führe ein vollständiges Inventar aller KI-Systeme
2Klassifiziere jedes System nach den vier Risikoklassen
3Dokumentiere alle Compliance-Massnahmen lückenlos
4Erstelle einen auditfähigen Nachweis vor dem 2. August 2026
5Beauftrage bei Hochrisiko-Systemen spezialisierte Rechtsberatung

Jetzt absichern — kostenloser Check

Erhalte in 5 Minuten deinen persönlichen Compliance-Status und einen auditfähigen Nachweis.

Kostenloser EU AI Act Check →