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Hochrisiko

Daten-Governance nach Art. 10 EU AI Act

Stand: Juni 2026 · Innopulse Consulting GmbH, Zug

Auf einen Blick

Art. 10 EU AI Act verlangt für Hochrisiko-KI hohe Anforderungen an Trainings-, Validierungs- und Testdaten: relevante, hinreichend repräsentative, möglichst fehlerfreie und vollständige Datensätze sowie Massnahmen zur Erkennung und Minderung von Verzerrungen (Bias).

Datenqualität ist die Grundlage vertrauenswürdiger KI. Art. 10 macht sie zur rechtlichen Pflicht — mit besonderem Fokus auf Bias und Repräsentativität.

Kernanforderungen

  • Geeignete Daten-Governance- und Verwaltungspraktiken\n- Relevanz, Repräsentativität, Fehlerfreiheit, Vollständigkeit\n- Berücksichtigung des spezifischen geografischen/kontextuellen Settings\n- Erkennung und Minderung von Bias\n- Zulässige Verarbeitung besonderer Datenkategorien nur zur Bias-Korrektur unter strengen Schutzmassnahmen

Häufige Fragen

Darf ich sensible Daten zur Bias-Korrektur nutzen?
Art. 10(5) erlaubt das ausnahmsweise und unter strengen Schutzmassnahmen, soweit es zur Erkennung/Korrektur von Verzerrungen unbedingt erforderlich ist.

Relevante Rechtsgrundlagen

Art. 10 EU AI ActRecital 67 EU AI Act

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Innopulse Consulting GmbH — EU AI Act Compliance

Verfasst auf Basis der Verordnung (EU) 2024/1689, EDPB-Guidelines und CJEU-Rechtsprechung (C-634/21 SCHUFA, C-203/22 Dun & Bradstreet). Gotthardstrasse 30, 6300 Zug, Schweiz · UID CHE-219.727.921.

Hinweis: Technische Orientierung — kein Ersatz für anwaltliche Rechtsberatung.

Daten-Governance Art. 10 EU AI Act erklärt | ai-risk-check.com