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Multi-Agent-Systeme: EU AI Act und Verantwortlichkeit

Wir orchestrieren mehrere AI-Agents in einem Workflow

Begrenztes RisikoRange: limited / high_risk

Rechtliche Grundlage

Artikel

Art. 4 EU AI ActArt. 50(1) EU AI ActDSGVO Art. 22

Erwägungsgründe

Recital 105

Praxis-Beispiele

Hochrisiko

Recruiting-Workflow mit Sourcing-Agent + Screening-Agent + Ranking-Agent → Annex III.4(a) Hochrisiko.

Grenzfall

Sales-Workflow mit Lead-Agent + Email-Agent + CRM-Agent — limited mit Art. 50.

Pflicht-Trigger für diesen Fall

  • Wirkt direkt auf natürliche Personen
  • Automatisierte Entscheidungen
  • Entscheidungsunterstützung (Mensch im Loop)
  • Nutzt General-Purpose AI (GPAI)

Zusätzliche regulatorische Overlays

GDPRNDSG REVDSG CH

Neben dem AI Act greifen für diesen Fall sektorale Vorschriften, die zusätzliche Pflichten auslösen können.

Was muss konkret geklärt werden?

Ob Dein konkreter Use-Case unter Begrenztes Risiko fällt, hängt von folgenden Detailfragen ab:

  • Jeder Agent muss separat klassifiziert werden.
  • Orchestrator mit finaler Entscheidung über Personen → DSGVO Art. 22.
  • Worauf hat der KI-Agent Zugriff?
  • Welche autonomen Aktionen kann der Agent ausführen?
  • Wie autonom entscheidet das System?

Verwandte Anwendungsfälle

Klassifiziere Deinen konkreten Fall

Der Sector-First Wizard nimmt diesen Use-Case als Vorlage und stellt nur die wirklich relevanten Rückfragen — Du bekommst Risikoklasse, Pflichten-Liste und Audit-Package in unter 5 Minuten.

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Multi-Agent-Orchestrierung — EU AI Act und DSGVO Art. 22 | ai-risk-check.com